Geschichte

1910 wurde die „k. k. Staatsgewerbeschule chemisch technischer Richtung“ in der Rosensteingasse im 17. Wiener Gemeindebezirk nach lediglich 2 jähriger Bauzeit eröffnet und ihrer Bestimmung übergeben.
Der großzügig dimensionierte Jugendstilbau war für eine Kapazität von 100 Schülern und 20 Lehrer ausgelegt. Die stetig steigenden Schülerzahlen – 1980 betrug deren Gesamtzahl bereits 400 – erforderte die Vergrößerung des Raumangebotes.
Die Erweiterung sowie die daran anschließende Generalsanierung des Hauses erfolgte in den Jahren 1985 bis 1998, indem eine Baulücke, in der sich ehemals ein nicht mehr genutztes „Tröpferlbad“ der Gemeinde Wien befunden hatte geschlossen sowie die Seitentrakte aufgestockt wurden. Diese baulichen Maßnahmen schufen die Voraussetzung, dem nach wie vor steigendem Interesse junger Menschen an einer fundierten chemischen Fachausbildung und vor allem auch der großen Nachfrage seitens der Industrie sowie einschlägiger Institutionen an hervorragend geschulten und qualifizierten Absolventen und Absolventinnen Rechnung zu tragen.

Die derzeitige Gesamtschülerzahl beträgt rund 1.000 – Tendenz steigend – und lässt bereits wiederum die Grenzen der räumlichen Kapazität erkennen.

 

Im Laufe des 100-jährigen Bestehens ist es der Schule zweifellos – dank der großen Zahl an Absolventen und Absolventinnen die als Multiplikatoren fungieren - gelungen die „Rosensteingasse“ als Marke zu positionieren, die für ein hohes Ausbildungsniveau auf fachlicher und menschlicher Ebene steht.